MacBook

MacBook I

Es ist soweit, ich habe mein MacBook (mittlerweile schon über vier Wochen). Es ist das normale MacBook in schwarz geworden, gekauft bei Gravis in Köln.

Beim Kauf von Zubehör habe ich mich erstmal auf eine Tasche von Burning Love, Model Black Classic Book Pouch, die Mac Fernbedienung und eine Mighty Mouse von Apple beschränkt. Apples hauseigene Garantie von nur einem Jahr wird durch das Safety Pack Plus von Gravis auf drei Jahre verlängert.

Ich werde hier immer mal wieder über das Thema Mac schreiben, eröffnet von einem kleinen ersten Eindruck von eben jenem kleinen MacBook.

Konfiguration

MacBook II

Ich habe mir die vergleichsweise teure schwarze Version ausgesucht, ausgestattet mit einem zweikernigen Prozessor von Intel, mit 3 MB L2-Cache und je 2,4 GHz, 250 GB Festplatte, 2 GB Arbeitsspeicher, einem 13,3 Zoll Display angesteuert von einer Intel OnBoard-Grafikkarte, einem DVD-Brenner und nebst weiteren Spielereien noch Bluetooth und Wireless-LAN bis einschließlich Draft-N.

Das Gehäuse mißt die Höhe von 2,75 cm, ist 32,5 cm breit und 22,7 cm tief. Von der Grundfläche also ungefähr die Maße eines DIN-A4 Blattes plus 3 cm in der Breite und 2 cm in der Tiefe. Auf die Wage bringt das Book leichte 2,27 kg.

Der Preis beläuft seit den letzten beiden Version auf 1400 €. Der Preissenkung von 50 € zum Opfer gefallen und jetzt nicht mehr im Lieferumfang enthalten ist die Apple Remote für rund 20 €.

Erster Eindruck

Schon beim Auspacken merkt man, dass Apple irgendwie doch was Besonderes ist und sich ein bisschen von der breiten Masse abheben möchte. Der weiße Karton ist auf der Vorderseite neben einem kleinen Apfel und dem Schriftzug “MacBook” mit einem geschlossenen und auf der Unterseite mit einem aufgeklappten schwarzen MacBook bedruckt. Im Inneren umschließt Styropor — ebenfalls mit “MacBook”-Schriftzug — das MacBook, eine kleine Schachtel mit der Aufschrift “Designed by Apple in California” und größere Zubehörteile. Jedes Einzelteil ist extra verpackt oder verschweißt.

Zum Lieferumfang gehört neben MacBook, Akku und Netzteil, ein Reinigungstuch für den Bildschirm und eine Schachtel mit Installations-/Wiederherstellungs-DVDs, Äpfelaufklebern und einer gedruckten Dokumentation.

Der Akku wird aufgeladen ausgeliefert, es kann also gleich losgehen. Macs kennen kein normales Bios, ihr EFI meldet sich nur mit einem dunkelgrauen Apfel auf hellgrauem Grund, begleitet von einem kurzen Startton. Nach ein paar kurzen Einstellungen, die das Betriebssystem personalisieren kann es auch direkt losgehen.

Auch wenn man noch nie an einem Mac gesessen hat, sollte man sich innerhalb kürzester Zeit zurechtfinden. So findet man irgendwann die rechte Maustaste (Touchpad mit zwei Fingern tippen), kommt mit dem Dock zurecht und versteht, dass die Befehlsleisten der einzelnen Programme immer am oberen Bildschirmrand festgeklebt sind. Es scheint irgendwie alles ein bisschen einfacher und durchdachter als bei der Konkurrenz. Jegliche Einstellungen finden sich mit noch weniger Klicks, Drucker werden beim Einstecken automatisch erkannt und direkt druckbereit eingerichtet. Wireless-LAN funktioniert von Anfang an stabil und das E-Mail Programm kennt die passenden Ein- und Ausgangsserver zu meiner E-Mailadresse.

Ein ausgiebiger Erfahrungsbericht zu Mac OS X Leopard folgt in den nächsten Tagen oder Wochen.

Zweiter Eindruck

MacBook IVAuch hier erfreut man sich diverser Besonderheiten. So hat man sich Gedanken gemacht, wie man die neRVIGE FESTSTELLTASTE, auch Caps-Lock genannt, entschärft. Sie ist mit einer kleinen Auslöseverzögerung ausgestattet und kann so nicht mehr durch kurzes versehentliches Berühren aktiviert werden. Ein kleines Licht direkt in der Taste signalisiert eine Aktivierung.

Durchdacht ist auch der MagSafe getaufte Stecker des Netzteils, der sich magnetisch in seiner Buchse hält. Stolpert jetzt jemand über ein Netzkabel am Boden löst sich der Stecker und zieht nicht etwa das ganze Notebook mit in den Tod. Auch beim Displayverschluss kommt ein Magnet zum Einsatz, was eine störungsanfällige Mechanik überflüssig macht.

Zu erwähnen ist weiterhin die beachtliche Akkulaufzeit die Apple unter Produktivität mit 4,5 Stunde angibt und damit auch noch untertreibt. Online per Wireless-LAN kommt man surfend und musikhörend subjektiv auf über 5 Stunden.

Besonders gut gefällt mir auch die Tastatur mit ihrem guten Druckpunkt, die trotz des kleinen Gehäuses die normale Größe hat und sich so angenehm betippen lässt. Das große Touchpad lässt sich gut bedienen, versehentliche Klicks oder ähnliches sind mir noch nicht passiert. Scrollen kann man sowohl veritkal als auch horizontal, mit zwei Fingern gleichzeitig oder mit einem festen und einem bewegten Finger schnell beziehungsweise langsam.

Kritik

Apple hat sich leider — wie viele andere Hersteller — dazu entschlossen, kein mattes Display in seine günstigste Notebookreihe zu verbauen. Die scheinenden Hochglanzdisplays stehen zwar für schöne und leuchtende Farben, bei Sonneneinstrahlung oder anderen ungünstigen Lichtverhältnissen taugen sie aber allenfalls noch als teurere Schminkspiegel. Demjenigen, der unbedingt ein mattes Display möchte, stellt Apple beim teureren MacBook Pro beide Displayvarianten zur Auswahl. Des Weiteren verzichtet Apple hier auf Erweiterbarkeit durch einen ExpressCard Slot, welcher ebenfalls nur beim Pro-Modell zu haben ist. Bei der Klangqualität der verbauten Lautsprecher muss sich das MacBook zwar ebenfalls hinter seinem großen Bruder anstellen, aber keinesfalls verstecken.

Das mattschwarze Gehäuse ist sehr anfällig für Fingerabdrücke und sonstige Fettflecken und der Mehrpreis von 200 € für 90 GB mehr Festplatte und ein schwarzes Gehäuse ist keinesfalls gerechtfertigt. Schon allein daher, dass beim nächstkleineren (weißen) MacBook eine Aufrüstung auf 250 GB Plattenspeicher über den Apple-Store Konfigurator nur mit 90 € zu Buche schlägt.

Die Garantie hätte bei einem solchen Gerätepreis auch etwas großzügiger als nur ein Jahr ausfallen können. Abhilfe schafft das bereits beschriebene Safety Pack Plus von Gravis für 99 € oder der AppleCare Protection Plan für 319 €. Beide verlängern die Garantie auf drei Jahre und decken weitere Umstände ab.

Fazit

MacBook III

Das MacBook eignet sich durch sehr lange Akkulaufzeit, geringes Gewicht und geringe Größe hervorragend als mobiler Begleiter. Der vergleichsweise hohe Preis rechtfertigt sich — wenn man für den Aufpreis für die Farbe schwarz absieht — mit hervorragender Ausstattung und Verarbeitung. Apple hat sich alle Mühe gegeben dem Endanwender ein überzeugendes und vor allem ausgereiftes Produkt zur Verfügung zu stellen.

Sucht man hingegen einen zuklappbaren Computer für den Schreibtisch, sollte man vielleicht zu einem Produkt mit einem größeren Display greifen. Ebenfalls ungeeignet ist das MacBook für aktuelle 3D-Spiele, da nur eine OnBoard Grafikchip verbaut wurde. Hier ist ein Auge auf das MacBook Pro zu werfen.

Ich für meinen Teil, bin vollends zufrieden und würde es immer wieder kaufen.

Bei diesem Beitrag handelt es sich allein um meinen subjektiven Eindruck. Irrtümer und Fehler sind natürlich nicht ausgeschlossen.

2 thoughts on “MacBook”

  1. Mich nervt manchmal die Kante an der Tastatur die je nachdem wie man sitzt fies in den Arm schneiden kann … trotzdem würd ichs auch wieder kaufen

    Aber hättest dein MacBook ja mal ordentlich saubermachen können da sieht man ja alle abdrücke ;D

    Bis dann bis dann und Grüße aus Kiel …

  2. Danke dafür :-) Mich würden noch Softwaredinge interessieren (Office, Grafik). Wahrscheinlich gibt’s dann noch diesen Sommer auch ein Book.

    – Felix (leider ohne Blog derzeit…)

Comments are closed.