Mac: FireWire Target Disk Mode

FireWire Target Disk ModeDer FireWire-Festplattenmodus, oder FireWire Target Disk Mode, hilft dabei Daten von einem Mac-System zu sichern, dass nach einem Absturz nicht mehr selbstständig startet. Hierbei wird die eingebaute Festplatte des Zielcomputers über FireWire bei einem anderen Computer (Host) als externe Festplatte eingebunden. Mit dem Host-Computer kann man dann auf das geschädigte System des Zielcomputers zugreifen und gegebenenfalls Fehler beseitigen oder eine Datensicherung durchführen.

Voraussetzung ist, dass Host- und Zielcomputer über eine FireWire-Schnittstelle verbunden sind. Beim Host-Computer muss es sich nicht zwangsläufig um einen Mac handeln. Vorausgesetzt ist aber, dass das System mit dem HFS+ Dateisystem von Apple umgehen kann. Lesezugriff ist unter Windows beispielsweise mit dem HFS Explorer möglich, unter Linux ist in der Regel das Paket hfsplus schon installiert. Durch einfaches mounten ist ist hier oft sogar Schreibzugriff möglich.

Ist der Zielcomputer ausgeschaltet und per FireWire-Kabel mit dem Host-Computer verbunden, kann das Zielsystem gestartet werden. Um in den Target Disk Mode zu gelangen muss man sofort nach dem Betätigen des Ein-/Ausschalters die T-Taste solange gedrückt halten, bis auf dem Bildschirm des Zielcomputers das FireWire Logo erscheint. Auf dem Host-Computer sollte die Festplatte dann eingebunden und im Finder zu finden sein. Jetzt können wichtige Daten gesichert oder Fehler behoben werden. Möchte man eine vollständige Kopie der eingebundenen Festplatte erstellen hilft das Programm Carbon Copy Cloner.

Wird die Festplatte nicht mehr benötigt, muss sie im Finder des Host-Computers ausgeworfen werden. Der Zielcomputer kann dann einfach durch erneutes Betätigen des Ein-/Ausschalters ausgeschaltet werden.

Delicious Links – Woche 52

  1. Flexibits | Cameras“ — 27/12/2009Das kostenlose Programm Camera von Flexbits meldet sich sobald man eine Digitalkamera oder beispielsweise ein iPhone an einem Mac anschließt. Wenn nicht explizit deaktiviert öffnet das System an dieser Stelle normalerweise iPhoto, egal ob Digicam, iPhone oder iPod mit Fotofunktion. Mit Camera kann man jetzt bequem entscheiden, was passieren beziehungsweise geöffnet soll, und das für jedes Gerät, dass man anschließt.
  2. Droplr“ — 16/12/2009Das Mac Programm Droplr hilft dabei Dateien, Links und Text mit anderen zu teilen. Ein kleines Icon in der Statusleiste nimmt jeglichen Inhalt entgegen, lädt ihn ins Netz, erstellt eine Kurz-URL und kopiert diese direkt in die Zwischenablage. Per Knopfdruck lässt sich die entsprechende URL auch mit dem Twitterclient der Wahl verschicken. Droplr stellt neben dem Kurz-URL Service auch direkt 1 GB Speicherplatz. Über ein Webinterface lassen sich Statistiken einsehen und alle Dateien wieder entfernen. Der Dienst ist zur Zeit kostenlos.
  3. TiltShift Generator for iPhone“ — 15/12/2009Ein Tilt-Shift Generator für's iPhone. Neben dem bekannten Miniatureffekt beherrscht die App auch noch ein paar farbliche Einstellmöglichkeiten. Im Appstore für 0,79 €.
  4. Coldplay – LeftRightLeftRightLeft“ — 09/12/2009Coldplay bietet das letzte Live-Album "LeftRightLeftRightLeft" als kostenlosen Download an. Das Album wurde am 15. Mai 2009 im Zuge der Viva la Vida Tour veröffentlicht und besteht aus neun Liedern. 192 kbps und MP3.

WordPress: Mit PHP und XML-RPC bloggen

WordPress stellt neben dem WordPress-Backend noch eine weitere Administrationsmöglichkeit zur Verfügung: das XML-RPC Interface. Es handelt sich hierbei um eine Schnittstelle, die die Kommunikation zwischen einer externen Anwendung und einem WordPress-Blog ermöglicht. Die Blogeditoren MarsEdit und Windows Live Writer machen beispielsweise davon Gebrauch.

Mit einfachen Mitteln kann man diese Schnittstelle auch mit einem PHP Script ansprechen. So lässt sich ein Blogeintrag hinzufügen oder bestehende Einträge auslesen und weiterverarbeiten. Freundlicherweise liefert WordPress eine fertige Klasse für den Zugriff gleich mit. Man muss diese also nur mit dem passenden Befehl füttern und bekommt das gewünschte Ergebnis zurück.

Im folgenden Beispiel beschreibe ich kurz wie man einen Beitrag verfasst und per XML-RPC übermittelt. Zuerst einmal muss man die Schnittstelle im Blog aktivieren. Dafür setzt man im WordPress-Backend unter EinstellungenSchreiben einen Haken bei “WordPress, Movable Type, MetaWeblog und Blogger XML-RPC Schnittstelle aktivieren“.

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Delicious Links – Woche 49

  1. Caffeine“ – 04/12/2009Caffeine ist ein kleines und kostenloses Programm, dass sich in der OS X Menübar platziert und deinen Mac davon abhält, in den Ruhezustand zu verschwinden oder den Bildschirm zu dimmen. Aktiviert durch einen Klick signalisiert eine volle bzw. leere Tasse den aktuellen Zustand.
  2. Foodspotting“ – 03/12/2009Soziales Netzwerk um Restaurants in der Nähe zu finden und anderen zu empfehlen. Funktioniert über Gerichte, nicht über das Restaurant selber.
  3. TunesArt“ – 30/11/2009TunesArt ist eine Erweiterung für iTunes und der Shareware CoverSutra ziemlich ähnlich. Sie zeigt das aktuelle Cover ansprechend auf dem Desktop, stellt eine schnelle Suche bereit, zeigt Liedtexte, informiert, was gerade gespielt wird, stellt Tastaturkürzel bereit und scrobbelt zu Last.FM. Das ganze ist kostenlos.