iPod classic unter Debian und Ubuntu

iPod classicEs ist soweit, es läuft. Es sollte soweit problemlos funktionieren die aktuellen iPods (iPod classic und iPod nano 3. Generation) unter Linux mit Musik zu versorgen. Das Ganze funktioniert bis jetzt über bis dato inoffizielle (?) Versionen der Bibliothek libgpod, die beispielsweise gtkpod benutzt.

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m4a in mp3 umwandeln

Wer CDs mit iTunes auf den eigenen Rechner kopiert, stellt fest, dass iTunes diese standardmäßig als MP4-Dateien mit der Endung .m4a abspeichert. Möchte man diese Dateien jetzt anderweitig verwenden, beispielsweise auf einem MP3-Player, der nur MP3 und nicht MP4 abspielt, steht von vor der Arbeit jede Datei umzucodieren. Hierbei hilft unter Linux das Programm faad als Decoder in Verbindung mit lame als MP3 Encoder.

Für eine einzelne Datei sieht das ganze folgendermaßen aus:

faad -o - eingabe.m4a | lame - ausgabe.mp3

Möchte man jetzt aber ein ganzes Album in MP3 umwandelt, hilft folgende Befehlszeile, die in dem entsprechenden Ordner ausgeführt wird:

for file in *.m4a; do faad -o - "$file" | lame -V2 - "$(basename "$file" .m4a).mp3"; rm "$file"; done

Es werden alle Dateien durchlaufen, in guter (variabler) Bitrate neu codiert und die alten MP4 Dateien gelöscht (!).

Bei diesem Vorgang gehen leider sämtliche Tags und andere Metadaten verloren. Ein gutes Tagging Programm ist easytag :)

Selbstverständlich bin ich nicht für eventuelle Datenverluste verantwortlich.

Quelle

Bash-Tastenkürzel

Ich habe endlich mal eine Liste der Tastenkürzel gefunden, die einem in der Bash zur Verfügung stehen.

Die folgende Auflistung fasst die wichtigsten in der Bash verfügbaren Tastenkombinationen zusammen.

Zurück, Weiter
Durch die zuletzt eingegebenen Kommandos scrollen
nach links, nach rechts
Cursor bewegen
[Pos 1], [Ende]
Cursor an Beginn/Ende der Zeile
[Ctrl]+[A], [Ctrl]+[E]
Wie oben
[Alt]+[B], [Alt]+[F]
Cursor um ein Wort vor/zurück
[Alt]+[D]
Wort löschen
[Ctrl]+[K]
Alles bis Zeilenende löschen
[Ctrl]+[T]
Die beiden vorangegangenen Zeichen vertauschen
[Alt]+[T]
Die beiden vorangegangenen Wörter vertauschen
[Ctrl]+[L]
Bildschirm löschen
[Ctrl]+[R]
Bereits eingegebenes Kommando suchen

Anmerkung: Die Belegung der Tasten ist hochgradig konfigurierbar. Die dargestellten Kombinationen entsprechen den »üblichen« Standardeinstellungen, so wie sie zumeist ausgeliefert werden.
Quelle

Update: Erik hat mich gerade auf weitere Tastenkürzel aufmerksam gemacht.

[Ctrl] + [J]
Ist Enter
[Ctrl] + [W]
Letztes Wort löschen
[Ctrl] + [Y]
Zuletzt gelöschtes Wort einfügen
[Ctrl] + [H]
Letzten Buchstaben löschen

Fotoverarbeitung unter Linux

Ich habe mir mal die Mühe gemacht, ein paar nützliche Programme und Tipps zu sammeln, die helfen sollen die eigenen Fotos unter Linux zu verarbeiten.

Beschrieben werden hier die Schritte vom Herunterladen der Fotos auf den Computer, über’s Bearbeiten bis zum Betrachten und Verwalten der Fotos.

Eingesetzt wird ausschließlich freie Software.

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LinuxMCE

[googlevideo]http://video.google.com/videoplay?docid=-4422887272477313460[/googlevideo]

Hier scheint ein starker Gegner für Windows Media Center Edition heranzuwachsen. Sieht wirklich interessant und gut durchdacht aus, mal verfolgen was sich daraus ergibt.

Im Moment scheint die Entwicklerseite (linuxmce.com) hoffnungslos überlastet zu sein. Es gibt bis jetzt nur eine Version für Ubuntu 6.10.

fuck the spammers

Da ich hier täglich um die 100 Trackback-Spams löschen darf, habe ich mich jetzt mal ein bisschen mehr mit Spambekämpfung befasst. Zuerst einmal läuft hier Simple Trackback Validation, was bei jeden eingehenden Trackback überprüft, ob auf der Herkunftsseite auch wirklich auf meine Seite verlinkt wird. Ist dies nicht der Fall, wird der Trackback nicht freigeschaltet und in der Datenbank als Spam markiert.

Weiter geht’s mit Akismet, ein wirklich geniales Plugin. Erkennt jeden Spamkommentar und filtert diese entsprechend aus. Als Spam markierte Kommentare und Trackbacks lassen sich dann per Klick massenlöschen.

So besteht mein tägliches Spambekämpfungsritual darin eben diesen Knopf zu drücken. “Akismet hat deine Seite vor 1,641 Spamkommentaren bewahrt.” Sehr gut.

Da die ganze Trackbackscheiße natürlich auch Traffic verbraucht habe ich noch mal ein bisschen nachgeforscht. Die Trackbacks scheinen von einem Programm zu kommen, dass sich als “TrackBack/1.02” ausgibt. Also warum nicht einfach diesen Useragent aussperren? Mit google hab ich dann diesen Blogeintrag gefunden. Also folgendes in die .htacces-Datei:

RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTP_USER_AGENT} ^Java
RewriteRule ^.*$ - [F]
RewriteCond %{HTTP_USER_AGENT} TrackBack/1.02
RewriteRule ^.*$ - [F]

Java wird direkt mit geblockt, weil “Java/1.4.2_03” auch einige Male in den Logs aufgetaucht ist.

Ich hoffe die Spamflut legt sich jetzt langsam.

Google Earth 3D

Ich bin gerade nochmal über den Spiegel-Online Artikel gestolpert, dass Hamburg als erste Stadt weltweit als 3D-Modell in das Programm integriert wird. Stimmt so meiner Meinung nach nicht, New York und andere US Städte gibt’s schon länger in 3D.

Unter meiner Google Earth Version von vor ein paar Monaten gab es nichts in 3D. Auf der Suche nach einer eleganteren Lösung die neue Version 4 unter Debian zu installieren bin ich auf das Paket googleearh-package gestoßen, das die neueste Google Earth Version von der offiziellen Seite läd und baut daraus ein .deb-Paket.

Der entsprechende Befehl heißt:

make-googleearth-package

Das gebaute Paket lässt sich dann per

dpkg -i googleearth_4.0.2735.0-1_i386.deb

installieren.

Los geht’s: googleearth gestartet. Kosmos bleibt leer. Kein blauer Planet. Hmm. Nochmal gestartet. Keine Besserung.

rm -rf ~/.googleearth/

Hat dann geholfen, dann sind zwar die alten Einstellungen weg, dafür läuft es. Eventuell noch einen Haken setzen bei Ebenen -> 3D-Gebäude.

Nach Hamburg geflogen, nach einem relativ langen Ladevorgang finden sich ganze drei (!) Gebäude. Da stimmt also irgendwie noch was nicht. New York, London, Paris und Denver sind hingegen voll von dreidimensionalen (Hoch-)Häusern.

Beobachtet jemand ähnliches?

MRTG unter Debian

MRTG steht für Multi Router Traffic Grapher und ist ein Programm zur grafischen Auswertung bzw. Darstellung von Messwerten. Es sammelt Informationen über SNMP oder aus Skripten und erstellt daraus HTML Seiten mit Graphen.

Unter “weiterlesen” ist ein Tutorial über die Installation und eine grundlegende Konfiguration zu finden.

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Firefox, Iceweasel, Debian, ähh?

Nach langem warten auf die Aufnahme von Firefox 2.0 in’s Debian unstable Repository und ein abschließender Kampf mit der Paketverwaltung aptitude ist es jetzt endlich so weit, Firefox 2.0 ist auch auf meinem Linuxsystem installiert. Das ganze heißt jetzt zwar Iceweasel und muss ohne den Fuchs im Logo auskommen, steht aber sonst der “normalen” Installation in nichts nach. Näheres zu den Markenrechtsstreitigkeiten zwischen Debianentwicklern und den Entwicklern des Mozilla-Projektes und die daraus resultierende Umbenennung der Debianversion hält Wikipedia hier bereit. Ein kleiner Erfahrungsbericht ist unter “weiterlesen” zu finden.

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Datenbank Backup

Ich habe mir ein bisschen Gedanken über Backups von meiner WordPressinstallation gemacht. Durch einen Artikel im WordPress Codex ist dann ein automatisiertes Backupscript herausgekommen, dass zeitgesteuert lokal und auf einen entfernten Rechner mittels SSH sicher sichert :)
Näheres ist unter “weiterlesen” zu finden.

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