Back to Flickr

Nach dem hier muss ich doch ganz kleinlaut zugeben, ich mich doch wieder bei Flickr angemeldet. Irgendwie konnte ich mich mit der Konkurrenz nie so richtig anfreunden; Flickr scheint nunmal das Beste auf dem Gebiet zu sein.

Angespornt durch den äußerst günstigen Dollar-Kurs hab ich mir dann auch gleich einen zweijährigen Pro-Account zugelegt. Die 47,99 $ ergaben in dem Fall nur 33,94 €. Bezahlen lässt sich das Ganze komfortabel über PayPal.

Flickr!

Einen faden Beigeschmack hat das ganze dennoch: Zensur. Flickr ist immer noch der Meinung, dass der deutsche Benutzer nicht selbst entscheiden kann, ob er als bedenklich eingestuften Inhalt sehen möchte oder nicht. So lässt sich, sofern man seinen Account mit einer deutschen Yahoo ID erstellt hat, die sichere Suche nicht deaktivieren.

Ein findiger Nutzer schreibt aber hier, wie man die Sperre mit einfachen Mitteln umgehen kann – und das ohne den aktuellen Flickr-Account aufgeben zu müssen. Einfach auf hier einen neue Yahoo ID erstellen und – wichtig – bei “I live in” United States angeben. Jetzt bei Flickr unter “Ihr Account” die Funktion “Eine andere Yahoo! ID für diesen Flickr Account verwenden” benutzen. Bei Flickr bleiben alle Daten erhalten, es ändert sich nichts – bis auf die Möglichkeit den Suchfilter auszuschalten, natürlich.

Möchte man seine alte Yahoo ID weiterhin nutzen, kann man diese jetzt auf Yahoo.com auf Englisch, bzw. auf Heimatland USA, umstellen und einfach mit der oben genannten Übertragungsfunktion wieder zurückwechseln. Flickr holt sich dann alle Daten nochmal und man bleibt weiterhin von der “sicheren” Suche verschont. Wunderbar.

Zu meinem Flickr-Profil geht es übrigens hier.

Foto von morols.

Von Flickr zu Ipernity

IpernitySo, es ist vollbracht. Ich bin von flickr auf Ipernity umgestiegen. Ein Schritt, der eigentlich schon längst überfällig war. Warum, ist hier nachzulesen.

Zuerst aber einmal, was ist eigentlich Ipernity? Im Grunde beherrscht es die selben Grundfunktionen zum Veröffentlichen und Finden von Bildern. Genauso wie bei flickr werden unterschiedliche Bildgrößen bereitgestellt, die sich durch fertige Codeschnipsel bequem in einen Blogeintrag einbetten lassen. Ebenfalls wird einem bei der Veröffentlichung der Bilder die freie Wahl der Lizenz gelassen.

Der Aufbau der Seite ist sehr an flickr angeleht, man sollte sich also relativ leicht zurecht finden. Der Organisationsassistent zur Batchverarbeitung der Bilder sieht dem flickr-Pendant sogar erschreckend ähnlich.

Weitreichender im Funktionsumfang ist Ipernity hingegen bei der Verarbeitung von Medien. So können neben Fotos auch Videos und Audiodateien, beispielsweise Podcasts, abgelegt werden. Desweiteren besteht die Möglichkeit zu Bloggen und Freunde in eigene Netzwerke einzubinden, was das Bild einer Community verstärkt.

Natürlich stellt sich erstmal die Frage, wie 115 Bilder mit Tags und Beschreibungen importieren. Flickr ist einem dabei nicht gerade behilflich. Ipernity umso mehr.

Mit den hauseigenen Greasemonkey Scripten funktioniert das ganze mit ein paar Klicks, relativ schnell und ohne viel Aufwand.

Zur Auflistung der letzten eingestellten Fotos in ein WordPress Blog stellt Ipernity die passenden RSS Feeds bereit, die von dem Plugin ipeRSS verarbeitet und angezeigt werden.

Meinen flickr Account werde ich erst noch eine gewisse Zeit bestehen lassen, bis ich alle Links und Fotos auf Ipernity umgebogen hab.

Zu meinem Profil geht es übrigens hier.